Vita
 

Foto, 1995.Joachim Neeff (* 1948) ist in Göttingen und Leverkusen aufgewachsen. Er hat in Marburg studiert: Jura und Philosophie, vor allem Hegel. Nach einem ›ausgezeichneten‹ Examen hatte er mit Haushalt und Kindern – unter Vertauschung der traditionellen Rollen – genug zu tun. Trotzdem blieb Zeit für Seminare an Universitäten und an Volkshochschulen und für Artikel serienweise in der Bremer Kirchenzeitung. Am meisten Widerhall fand seine Meditatio mortis, eine sozial- und religionsgeschichtliche Auseinandersetzung mit Tod und Sterben (1985/86).
 
Ein paar Jahre lang hat Neeff dann Kulturarbeit in mehreren Arbeiterstadtteilen Bremens gemacht, und er war eigentlich immer politisch aktiv: von seiner Schülerzeitung über den SDS und die Friedensbewegung bis hin zur Tätigkeit als Geschäftsführer der SPD-Fraktion in seinem Heimatkreis.
 
Ganz nebenbei hat er nicht aufgehört, nachzudenken und nachzulesen bei Epikur und in der Ashtasâhasrikâ Prajñâpâramita, bei Augustinus und Anselm, Francesco und Bruno, Novalis und Heidegger, Camus und eigentlich überall ... Nun schon seit Jahren beschäftigt Neeff sich mit dem uralten Fernhandel und einem schier endlosen Geflecht kultureller Beziehungen zwischen dem Mittelmeerraum und Vorderindien, und so ist er – auf den Spuren des ›Apostels‹ Thomas – nach Syrien, ins ferne Kerala und bis nach Chennai gereist. Die entsprechenden Überlegungen sind seit 1995 im Umlauf, viele Male fotokopiert, teilweise auch im Internet zugänglich. Aber den Mut, ein Buch daraus zu machen, hatte noch kein Verlag – bisher ...
 

 
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